Donnerstag, 23. August 2012

paris II

Tag 2 (vormittags):


Der Morgen begann mit dem Gefühl, auf einem Brett geschlafen zu haben... und der Blick aus dem Fenster zeigte einen bedeckten Regen-Himmel... hurra!

Pünktlich zur verabredeten Zeit um halb 9 standen zwei ziemlich übernächtigte, aber geduschte und gedresste Kinder in unserem Zimmer und jede Pore ihrer Körper strahlte aus: Wir sind pünktlich fertig, und Ihr ?!?
... Nöö, wir nicht, waren noch beim Anziehen...

Beim Frühstück die von uns schon erwartete Überraschung: ein erweitertes französisches Frühstück, sprich: Baguette, Marmelade, Kaffee... und ergänzend Müsli, Milch (kalt oder warm), Kakao, Stuten, Kuchen, Joghurt, Brie, Frischkäse... geht doch ;o)
Für Sohnemann und den GöGa als bekennende Wurstliebhaber eine Einschränkung, aber machbar...

Der Regen verzog sich während des Frühstücks nicht, aber immerhin prasselte es nicht, sondern tröpfelte nur, also ab auf's Zimmer, Rucksack gepackt und los...


Als erstes stand nach einer weiteren spannenden Métro-Fahrt das Hotel des invalides auf dem Programm:




Der graue Himmel (Regentropfen gab es jetzt nur noch sehr sporadisch) tauchte den riesigen Innenhof in eine merkwürdige Atmosphäre. Meinem Mann fiel auf, dass eine Fahne auf Halbmast hing... alles irgendwie komisch... und als dann noch eine ganze Menge Polizisten anfingen, die Touristen aus dem Innenhof zu bitten, war uns plötzlich mulmig zumute... was war denn passiert?!?
Es wurden Grabkränze und Gestecke über den Platz getragen... das sah hier aber schwer nach Beerdigung aus...
Zum Glück besaß der GöGa noch genug französische Sprachkenntnisse (Franz-LK sei dank), um einen der Polizisten nach dem Grund zu fragen... und plötzlich war dann alles doch nicht mehr ganz so beklemmend. In einem Trakt des Hotel des invalides ist noch immer ein Heim für kriegsversehrte Soldaten untergebracht (der Name lässt es ja schon vermuten ;o) und einer der Heimbewohner war verstorben und wurde jetzt zum Friedhof überführt. Natürlich noch immer nicht schön, aber halt auch nicht mehr so bedrückend...
Da der Innenhof ja jetzt gesperrt war, ging es für uns weiter zur Seine, über die Pont Alexandre III ...


... um dann auf einer Parkbank in der Nähe der Champs-Élysées uns und die Spatzen zu füttern ;o)


Danach liefen wir weiter zum Jardin des Tuileries, wo direkt mal die nächste Pause eingelegt wurde, ist ja schließlich Urlaub *grins*...

... und nach anfänglichen Regentropfen auf unsere Liegestühle verwöhnte uns dort, am Springbrunnen, sogar das erste Mal an diesem Tag kurzzeitig die Sonne, wie schön ♥


... und mit der Sonne im Gesicht und bequem in den Liegestühlen liegend endet der zweite Teil meiner Parisrundreise, freut Euch schonmal auf Teil III...


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